Sybille                                         Rüstau          

Ihr Steuerberater in Eilenburg                                                           

Infothek

Zurück zur Übersicht
Steuern / Einkommensteuer 
Montag, 13.07.2020

Steuerliche Auswirkungen durch Elterngeld

Die Höhe des Elterngelds hängt vom durchschnittlichen Einkommen des betreuenden Elternteils im Jahr vor der Geburt ab. Je höher das Einkommen, desto höher ist das Elterngeld – zumindest bis zum Maximalwert von 1.800 Euro.

Wenn ein Ehepartner deutlich weniger als der andere verdient und eine Kombination von Steuerklasse III und V vorliegt, hat der geringer verdienende Partner die steuerlich ungünstigere Steuerklasse V und deutlich höhere Abzüge. Ggf. sollten verheiratete Paare die Steuerklasse wechseln, um so die Höhe des Elterngelds zu beeinflussen. Der Elternteil, der nach der Geburt zuhause bleibt, sollte dazu vor der Geburt in die steuerlich günstigere Steuerklasse III wechseln. Der Antrag auf den Wechsel der Steuerklasse muss dafür aber spätestens sieben Monate vor dem Monat gestellt werden, in dem der Mutterschutz beginnt.

Das Elterngeld selbst ist zwar steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt, d. h., dass das Elterngeld auf alle anderen Einkommen der Familie angerechnet wird und dadurch der Steuersatz steigt. Dadurch kann es zu Steuernachzahlungen kommen.

Bei Detailfragen berät Sie Ihr Steuerberater.

Zurück zur Übersicht

Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.